Letzte Woche ging es mir nicht so gut. Ich war müde,  kaputt u. am Samstag ziemlich depressiv. Jetzt geht es mir schon wieder besser. Die Manöverkritik V werde ich nächste Woche schreiben, denn am Wochenende habe ich darüber nachgedacht wie alles anfing mit der Krankheit u. habe mich entschieden es im Blog zu veröffentlichen.

Mitte 2003 habe ich mich gewundert warum ich immer so müde war. Ich kam von der Arbeit nachhause, habe mich auf das Sofa gesetzt u. konnte nicht mehr aufstehen. Alles fiel mir sehr schwer. Ende 2003 habe ich mich morgens übergeben müssen u. viele Dinge mochte ich nicht mehr essen. Ich habe mich direkt davor geekelt. Ich habe doch tatsächlich gedacht, ich sei schwanger! 😉 Ich bin dann zum Arzt gegangen, dieser hat mich zum Royal Liverpool Hospital überwiesen. Meine erste Untersuchung war Ende Dezember. Eine Ultraschalluntersuchung der Nieren wurde angeordnet u. im März 2004 hatte ich meinen nächsten Termin im Liverpool Royal:

Es war ein wunderschöner sonniger Frühlingstag, meine Freundin hat mich begleitet. Wir haben gescherzt, gelacht u. uns über die Kamera an der Wand lustig gemacht. Dann wurde ich vom Doktor aufgerufen. Die Welt war noch in Ordnung. Der Doktor meinte, daß ich bald Dialyse brauchte, weil sich meine Nierenwerte total verschlechtert hätten. Ich saß nur da u. hörte regungslos zu. Er schrieb einen Zettel für die Dialyseschwester u. meinte, daß sie uns bald besuchen würde u. uns über die verschiedenen Dialysearten informieren würde. Ich habe mich artig bedankt u. bin sorglos wieder aus dem Raum gelaufen u. meiner Freundin monoton berichtet, daß der Arzt gesagt hätte, daß ich bald mit der Dialyse beginnen sollte. Meine Freundin war geschockt, mein Ehemann war geschockt als ich ihn anrief u. ich – ich war immer noch ganz ruhig:

„Die haben bestimmt den Bluttest vertauscht. In 5 oder 6 Jahren mache ich vielleicht die Dialyse, aber jetzt doch noch nicht!!!! Was soll der ganze Quatsch. Mit einer Niere kann man doch alt werden!!“

Mit diesen Worten habe ich alle, die geschockt waren, getröstet:

„Iiiich u. Dialyse, nein, nein,  das wird nie geschehen!!“

Es sollte aber alles anders kommen…!!

Fortsetzung folgt…