Als ich 5 Jahre alt war wurde ich im Garten von einem Hund (Boxer) angesprungen u. umgeworfen. Dieses Erlebnis war so traumatisch, daß ich aufgehörte zu sprechen. Mit meiner Mutter habe ich geflüstert. Wenn mein Vater oder Bruder mich etwas fragten,  habe ich es meiner Mutter zugeflüstert u. sie hat für mich geantwortet. Meine Eltern sind mit mir von einem Arzt zum anderen. Alle Ärzte waren sprachratlos bis auf einen Arzt. Dieser meinte man sollte den Schock, den ich erlitten hätte, mit einem Gegenschock behandeln. Im Dezember sind meine Eltern mit mir zu einer Nikolausfeier gefahren. Der Nikolaus war so groß u. hat mich wahnsinnig erschreckt. Er sagte zu mir: „Und du willst nicht sprechen!“ Meine Mutter erzählte mir, in der Straßenbahn auf dem Nachhauseweg, hätte mich eine Bekannte angesprochen u. ich hätte sofort laut u. deutlich geantwortet. 🙂

Aber die Angst vor Hunden blieb!! Jedesmal, wenn ich einen Hund gesehen habe, da bin ich gerannt, hatte Angstzustände, habe die Straßenseite gewechselt. Es war furchtbar! Mein Vater ist mit mir mit dem Fahrrad zum Schrebergarten gefahren als plötzlich ein bellender Hund angelaufen kam.  Ich bin, ohne links u. rechts zu schauen, über die Kreuzung geradelt. Ihm ist vor Schreck das Herz stehen geblieben. Zum Glück kam kein Auto.

Die Angst blieb, bis plötzlich Waldemar, Graf Muckel von Lanstrop in mein Leben stolperte trat….!!

Fortsetzung folgt….

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