Letzte Woche habe ich Soja Würstchen in der Mikrowelle aufgewärmt u. auf einmal ereignete sich ein riesiges Gewitter in der Mikrowelle. Ich habe sie sofort ausgeschaltet u. ein Schild daran geheftet:

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Hier ist ein Bild von Töchterlein als sie noch klein war, ein „Toddler“, sagt man in England! (mehr…)

am 27.11.2007 bist du ganz friedlich eingeschlafen. Du bist 97 Jahre alt geworden! Ein schönes Alter, leider bist du in den letzten 10 Jahren ganz langsam immer ein wenig gestorben! 10 Jahre lang hast du im Heim gelegen und hast uns nicht erkannt, in deiner eigenen Welt gelebt, bist abgemagert, warst am Ende nur noch Haut und Knochen! Es tat immer wieder weh dich so zu sehen. Das warst du nicht da im Bett, das war jemand anderes!

Opa und du, ihr seid ein Teil meiner Kindheit gewesen. Ich war oft in DO-Scharnhorst im Grunewald, in der Bergwerkssiedlung! Ich kann mich noch an den schönen alten Kohleofen in der Küche erinnern. Du hast ihn mit Zeitungspapier poliert. Ihr habt in der Küche gelebt. Opa hatte 12 Geschwister. Es war immer etwas los in eurem Haus. Ich war gerne dort! Ihr hattet nicht viel, aber das was ihr hattet, habt ihr gerne geteilt. Euer Haus war der Treffpunkt der ganzen Familie. Wir hatten schöne Feiern in eurem Haus. Ich durfte von deinem Eierlikör mit Schokostreuseln als Kind kosten. Die ganzen Großonkel u. -Tanten haben uns Kindern immer Schokolade und ein wenig Geld zugesteckt und Späßgen mit uns gemacht!

1979 ist mein Opa gestorben. Es war schlimm für uns, besonders für dich, Oma! Wir sind umgezogen und du bist mit in unser Haus gezogen. Du hattest eine Wohnung ganz oben im Haus. Du warst depressiv und wolltest dem Opa folgen! Wir haben viel geredet in der Zeit. Ich bin mit dir einkaufen gegangen und habe dir aus der Fernsehzeitung vorgelesen, mit dir Filme geschaut. Wenn meine Mutter mal etwas gekocht hatte, was ich nicht mochte, dann hast du immer dein Mittagessen mit mir geteilt. Deine Salatsoße war sagenhaft! Die habe ich am Ende immer aus der Schüssel getrunken u. die Nudelsuppe war einsame Spitze!

Erinnerst du dich noch an den Porzellanhund, den du mir vor zwanzig Jahren geschenkt hast. Ich hatte gerade geheiratet und wir sind nach England gezogen. „Damit du Mucki immer dabei hast“, hast du damals gesagt. Ich habe ihn immer noch. Er steht im Wohnzimmer. Wenn ich ihn abstaube, dann denke ich an dich!

Auf Wiedersehen, Oma! Ich werde dich nicht vergessen, du warst ein lieber Teil in meinem Leben u. hast mich zu dem Menschen geformt, der ich heute bin. Ich danke dir dafür!

Viele liebe Grüße

Deine Enkeltochter, die dich sehr vermissen wird!

Als ich heute morgen aufgewacht bin, da habe ich wieder mal dieses Bild betrachtet: (mehr…)

Nun  bin ich schon beim Teil Numero 7! Meine Güte, ich könnte ja ein Buch darüber schreiben, danach wird ein Film gedreht: „Netty in der Schwarzwaldklinik im Royal Liverpool Hospital.“ *grins*

Noch am selben Tag nach der OP bauten die Krankenschwestern plötzlich eine Dialysemaschine neben mir auf u. haben ganz viele Dianealbeutel aufgehangen. Ich wurde abends an die Maschine angeschlossen u. sollte 12 Stunden an der Maschine bleiben. Es sollte ein Probelauf werden, ob mein Bauchfell auch schön dicht sei!! Alle paar Minuten lief Flüssigkeit in den Bauchraum u. wurde nach ein paar Minuten wieder ausgepumpt.

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